Westerburg (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Freitag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel. Besonders die Finanzwerte belasten den Gesamtmarkt, nachdem der US-Versicherer AIG im Zuge der Finanzmarktkrise einen
Aktuelle Nachrichten - Westerburg (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Freitag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel. Besonders die Finanzwerte belasten den Gesamtmarkt, nachdem der US-Versicherer AIG im Zuge der Finanzmarktkrise einen Rekordverlust eingefahren hat.
Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 1,41 Prozent auf 3.801,59 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 1,44 Prozent auf 3.228,33 Zähler nach.
Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 1,28 Prozent auf 887,93 Punkte.
Die Aktie von Ericsson legte in Stockholm 0,8 Prozent zu. Der Wert profitierte damit von einem Artikel der Anlegerzeitung "EURO am Sonntag", wonach der US-Software-Konzern Microsoft möglicherweise an einer Übernahme des schwedischen Telekommunikationsausrüsters interessiert ist.
Gegen den Trend ziehen Ahold in Amsterdam um 0,7 Prozent an. Der Einzelhandelskonzern meldete heute, dass sein Umsatz im ersten Quartal leicht gesunken ist. Wechselkursbereinigt konnten die Erlöse dagegen deutlich zulegen.
Belastet von den katastrophalen AIG-Ergebnissen verloren europaweit Finanzwerte deutlich an Wert. Bei Julius Bär war ein Abschlag von einem Prozent auszumachen, obwohl sich der Finanzkonzern zufrieden über den bisherigen Geschäftsverlauf in den ersten vier Monaten des laufenden Fiskaljahres geäußert hat.
Der spanische Erdgasversorger gas Natural verbuchte im ersten Quartal einen Ergebnisanstieg. So stieg das Nettoergebnis um rund 10 Prozent. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 22 Prozent. Dennoch kamen die Zahlen am Markt weniger gut an, die aktie verlor 2,3 Prozent.
Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold meldete für das erste Quartal einen Umsatzrückgang um 1,3 Prozent. Dabei hat der im Vergleich zum Euro schwache Dollar den Wert der US-Umsätze stark reduziert. Wechselkursbereinigt konnten die Erlöse dagegen um 6,8 Prozent zulegen. Die Aktie gewann 1,4 Prozent.
Der norwegische Öl- und Aluminiumkonzern Norsk Hydro wird die private Alumafel Group, einen spanischen Hersteller von Aluminium-Bausystemen, übernehmen. Der Wert der Transaktion beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 77 Mio. Euro. Die Aktie verlor mehr als 3 Prozent.
Die britische Diageo, der größte Spirituosenhersteller der Welt, wird zwischen 2009 und 2013 insgesamt 520 Mio. Britische Pfund (GBP) in die Modernisierung der St. James's Gate Brauerei und den Bau einer neuen Brauerei für mehrere Produkte in der Nähe von Dublin investieren. Die Aktie gewann 1,3 Prozent. (09.05.2008/ac/n/m).
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