Realeinkommen von Geringverdienern sinken
Frankfurt/Main (ddp) Die Realeinkommen von Geringverdienern sind einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren um fast 14 Prozent gesunken.
Zu den Verlierern gehörten nicht nur Minijobber und Teilzeitkräfte, sondern auch Geringverdiener mit Vollzeitstelle. Dagegen seien die Realeinkommen von Besserverdienenden, die eine volle Stelle haben, mit über zehn Prozent deutlich gestiegen, berichten die Wissenschaftler. Die Forscher gehen davon aus, dass sich der Trend zu einer stärkeren Lohnspreizung seit 2006 nicht umgekehrt hat. Zwar seien in jüngster Zeit einige gute Tarifabschlüsse vereinbart worden. Im Niedriglohnsektor dürfte es aber allenfalls geringe Zuwächse gegeben haben, sagte die Volkswirtin Claudia Weinkopf der Zeitung.
Die Arbeitsmarktexperten plädieren für einen bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn, damit es auch in Branchen mit schwachen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden eine Einkommensuntergrenze gibt.
ddp/mar
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Frankfurt/Main (ddp) Die Realeinkommen von Geringverdienern sind einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren um fast 14 Prozent gesunken.
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