Wall Street Update: Gute Stimmung wieder verflogen, Lehman-Aktie bricht ein
Auf die Stimmung drückten die veröffentlichten Konjunkturdaten, die schlechter ausfielen als erwartet. So stiegen die Lagerbestände im Großhandel im Juli überraschend deutlich an. Die Bestände lagen um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats, während Volkswirte nur einen Anstieg um 0,7 Prozent erwartet hatten. Daneben ging die Zahl der anstehenden Hausverkäufe im Juli um 3,2 Prozent zurück. Hier waren Volkswirte nur von einem Minus von 1,4 Prozent ausgegangen.
Auf die Stimmung drückten die veröffentlichten Konjunkturdaten, die schlechter ausfielen als erwartet. So stiegen die Lagerbestände im Großhandel im Juli überraschend deutlich an. Die Bestände lagen um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats, während Volkswirte nur einen Anstieg um 0,7 Prozent erwartet hatten. Daneben ging die Zahl der anstehenden Hausverkäufe im Juli um 3,2 Prozent zurück. Hier waren Volkswirte nur von einem Minus von 1,4 Prozent ausgegangen.
Im Blickpunkt stehen einmal mehr Finanzwerte. Aktien des angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae können sich erholen und machen derzeit einen Sprung um rund 30 Prozent. Dagegen sind die Papiere von Freddie Mac inzwischen ins Minus gerutscht. Nachdem am Wochenende die Verstaatlichung der beiden Unternehmen beschlossen worden war, hatten die Papiere am Vortag massive Verluste verbucht.
Anteilscheine von Lehman Brothers brechen im laufenden Handel um rund ein Drittel ein. Die Gespräche mit der Korean Development Bank, die Interesse an einem Einstieg bei der angeschlagenen Investmentbank gezeigt hatte, wurden Presseberichten zufolge inzwischen beendet.
Auch andere Finanztitel verbuchen deutliche Einbußen. Papiere von Wachovia geben um fast 10 Prozent nach. Die viertgrößte Bankgesellschaft in den USA hat mit David K. Zwiener einen neuen CFO bestellt. Zwiener, der bei der Private-Equity-Gesellschaft Carlyle Group als Managing Director und Co-Head der Financial Institutions Group tätig war, tritt ab Oktober die Nachfolge von Thomas Wurtz an.
Daneben verlieren Papiere der Citigroup fast 4 Prozent, JPMorgan geben um knapp 2 Prozent nach. Aktien von Morgan Stanley verzeichnen aktuell ein Minus von gut 3 Prozent, Anteilscheine von Merrill Lynch verlieren sogar fast 7 Prozent. Dagegen kann die Aktie von McDonald's gegen den Trend knapp 3 Prozent zulegen. Die Schnellrestaurantkette meldete für August einen deutlichen Umsatzanstieg. Wie der Konzern erklärte, verzeichnete man im Berichtsmonat bei Filialen, welche länger als ein Jahr geöffnet waren, einen Umsatzanstieg von 8,5 Prozent. Auf Konzernebene wurde ein Umsatzplus von 14,1 Prozent verzeichnet, wobei man auf wechselkursbereinigter Basis einen Umsatzanstieg von 10,0 Prozent zu verzeichnen hatte. In den USA wurde bei den so genannten Same Store Sales ein Umsatzanstieg von 4,5 Prozent ausgewiesen.
Bei Immobilientiteln belasten nicht nur die schlechten Daten vom Häusermarkt, sondern auch ein negativer Analystenkommentar im Blick. Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat ihre Einschätzung für die drei Hausbaukonzerne Pulte Homes, DR Horton und KB Home von "outperform" auf "neutral" zurückgenommen. Die Anteilscheine der drei Konzerne verlieren daraufhin im laufenden Handel zwischen 5 und 8 Prozent. (09.09.2008/ac/n/m)
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Auf die Stimmung drückten die veröffentlichten Konjunkturdaten, die schlechter ausfielen als erwartet. So stiegen die Lagerbestände im Großhandel im Juli überraschend deutlich an. Die Bestände lagen um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats, während Volkswirte nur einen Anstieg um 0,7 Prozent erwartet hatten. Daneben ging die Zahl der anstehenden Hausverkäufe im Juli um 3,2 Prozent zurück. Hier waren Volkswirte nur von einem Minus von 1,4 Prozent ausgegangen.
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