DAX am Morgen: Deutliche Abschäge, HRE gefragt, K+S unter Druck
Zu Handelsbeginn stehen die Anteilsscheine des Halbleiterkonzerns Infineon im Blickpunkt. Zuvor hatte die defizitäre Tochter Qimonda die Veröffentlichung der Geschäftszahlen verschoben, jedoch Fortschritte bei den laufenden Verhandlungen mit potentiellen Investoren in Aussicht gestellt. Aktuell muss die Aktie von Infineon nach anfänglichen Zugewinnen leichte Abschläge hinnehmen. An der Spitze des DAX befindet sich aktuell die Aktie der Hypo Real Estate, die mehr als 3 Prozent fester tendiert. Gefragt sind daneben Anteilsscheine des Einzelhandelskonzerns METRO und des Konsumgüterherstellers Henkel, die jeweils moderate Aufschläge verbuchen können.
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die deutschen Standardwerte haben am Montagmorgen mit Abschlägen zu kämpfen. Aktuell verliert der DAX 2,29 Prozent auf 4.562,44 Punkte, während der MDAX derzeit 1,68 Prozent auf 5.265,51 Zähler abgeben muss. Am Freitag hatten die US-Börsen bei verkürztem Handel zwar deutlich fester geschlossen, aus Asien wurden am Morgen jedoch gemischte Vorgaben gemeldet. So hatte der japanische Leitindex Nikkei mit Verlusten zu kämpfen.
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die deutschen Standardwerte haben am Montagmorgen mit Abschlägen zu kämpfen. Aktuell verliert der DAX 2,29 Prozent auf 4.562,44 Punkte, während der MDAX derzeit 1,68 Prozent auf 5.265,51 Zähler abgeben muss. Am Freitag hatten die US-Börsen bei verkürztem Handel zwar deutlich fester geschlossen, aus Asien wurden am Morgen jedoch gemischte Vorgaben gemeldet. So hatte der japanische Leitindex Nikkei mit Verlusten zu kämpfen.Zu Handelsbeginn stehen die Anteilsscheine des Halbleiterkonzerns Infineon im Blickpunkt. Zuvor hatte die defizitäre Tochter Qimonda die Veröffentlichung der Geschäftszahlen verschoben, jedoch Fortschritte bei den laufenden Verhandlungen mit potentiellen Investoren in Aussicht gestellt. Aktuell muss die Aktie von Infineon nach anfänglichen Zugewinnen leichte Abschläge hinnehmen. An der Spitze des DAX befindet sich aktuell die Aktie der Hypo Real Estate, die mehr als 3 Prozent fester tendiert. Gefragt sind daneben Anteilsscheine des Einzelhandelskonzerns METRO und des Konsumgüterherstellers Henkel, die jeweils moderate Aufschläge verbuchen können.
Zu Handelsbeginn stehen die Anteilsscheine des Halbleiterkonzerns Infineon im Blickpunkt. Zuvor hatte die defizitäre Tochter Qimonda die Veröffentlichung der Geschäftszahlen verschoben, jedoch Fortschritte bei den laufenden Verhandlungen mit potentiellen Investoren in Aussicht gestellt. Aktuell muss die Aktie von Infineon nach anfänglichen Zugewinnen leichte Abschläge hinnehmen. An der Spitze des DAX befindet sich aktuell die Aktie der Hypo Real Estate, die mehr als 3 Prozent fester tendiert. Gefragt sind daneben Anteilsscheine des Einzelhandelskonzerns METRO und des Konsumgüterherstellers Henkel, die jeweils moderate Aufschläge verbuchen können.Am unteren Ende befinden sich derzeit K+S, die zu Beginn mehr als 5 Prozent abgeben müssen. Zuletzt hatte der russische Investor Andrej Melnichenko seine Beteiligung an dem Düngemittelhersteller auf mehr als 15 Prozent erhöht. Ebenfalls schwächer präsentieren sich angesichts der schwierigen konjunkturellen Gesamtlage Automobilwerte. So verbilligen sich Daimler aktuell um 4 Prozent, während Volkswagen und BMW mit Abschlägen von mehr als 2 Prozent jeweils mit am unteren Ende des Leitindex rangieren. Wenig gefragt sind aktuell außerdem Finanz- und Versicherungswerte. Nach den deutlichen Zugewinnen vom Freitag hat die Allianz unter Gewinnmitnahmen zu leiden und gibt aktuell mehr als 3 Prozent ab. Zuletzt hatte sich der Versicherer mit der Commerzbank auf einen schnelleren Verkauf seiner defizitären Banktochter Dresdner Bank geeinigt. Deutlich unter Druck stehen derzeit außerdem die Deutsche Bank, die Deutsche Postbank sowie Siemens und ThyssenKrupp. Relativ behauptet präsentieren sich derzeit Anteilsscheine von Continental, obwohl der Konzern Presseangaben zufolge angesichts der Flaute in der Automobilbranche Kurzarbeit einführen will. Aktuell verliert der Wert rund 1 Prozent. Der Pharmakonzern Merck KGaA muss derzeit ebenfalls leichte Abschläge hinnehmen, obwohl man von den zuständigen EU-Behörden eine Zulassungserweiterung für das Krebsmedikament Erbitux erhalten hat.
Am unteren Ende befinden sich derzeit K+S, die zu Beginn mehr als 5 Prozent abgeben müssen. Zuletzt hatte der russische Investor Andrej Melnichenko seine Beteiligung an dem Düngemittelhersteller auf mehr als 15 Prozent erhöht. Ebenfalls schwächer präsentieren sich angesichts der schwierigen konjunkturellen Gesamtlage Automobilwerte. So verbilligen sich Daimler aktuell um 4 Prozent, während Volkswagen und BMW mit Abschlägen von mehr als 2 Prozent jeweils mit am unteren Ende des Leitindex rangieren. Wenig gefragt sind aktuell außerdem Finanz- und Versicherungswerte. Nach den deutlichen Zugewinnen vom Freitag hat die Allianz unter Gewinnmitnahmen zu leiden und gibt aktuell mehr als 3 Prozent ab. Zuletzt hatte sich der Versicherer mit der Commerzbank auf einen schnelleren Verkauf seiner defizitären Banktochter Dresdner Bank geeinigt. Deutlich unter Druck stehen derzeit außerdem die Deutsche Bank, die Deutsche Postbank sowie Siemens und ThyssenKrupp. Relativ behauptet präsentieren sich derzeit Anteilsscheine von Continental, obwohl der Konzern Presseangaben zufolge angesichts der Flaute in der Automobilbranche Kurzarbeit einführen will. Aktuell verliert der Wert rund 1 Prozent. Der Pharmakonzern Merck KGaA muss derzeit ebenfalls leichte Abschläge hinnehmen, obwohl man von den zuständigen EU-Behörden eine Zulassungserweiterung für das Krebsmedikament Erbitux erhalten hat.Unternehmensnachrichten:
Unternehmensnachrichten:Die Merck KGaA (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) hat von der EU-Kommission eine Zulassungserweiterung für das Krebsmedikament Erbitux erhalten. Wie der im DAX30 notierte Pharmakonzern am Montag erklärte, habe die Europäische Kommission die beantragte Zulassungserweiterung des zielgerichteten Krebstherapeutikums Erbitux für die Erstlinientherapie von Patienten mit rezidivierenden und/oder metastasierten Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und Halses genehmigt. Erbitux ist bereits in Kombination mit Strahlentherapie für lokal fortgeschrittene Kopf-Hals-Tumoren zugelassen.
Die Merck KGaA (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) hat von der EU-Kommission eine Zulassungserweiterung für das Krebsmedikament Erbitux erhalten. Wie der im DAX30 notierte Pharmakonzern am Montag erklärte, habe die Europäische Kommission die beantragte Zulassungserweiterung des zielgerichteten Krebstherapeutikums Erbitux für die Erstlinientherapie von Patienten mit rezidivierenden und/oder metastasierten Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und Halses genehmigt. Erbitux ist bereits in Kombination mit Strahlentherapie für lokal fortgeschrittene Kopf-Hals-Tumoren zugelassen.Der Automobilzulieferer Continental AG (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) will auf die angespannte Nachfragesituation in der Automobilindustrie mit Kurzarbeit reagieren. "Wir werden an einigen Standorten auf das Mittel der Kurzarbeit zurückgreifen. Damit können wir zunächst unsere Beschäftigungssituation stabilisieren", erklärte eine Sprecherin des Automobilzulieferers gegenüber der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Dabei könne die angemeldete Kurzarbeit von wenigen Tagen bis zu einigen Wochen reichen.
Der Automobilzulieferer Continental AG (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) will auf die angespannte Nachfragesituation in der Automobilindustrie mit Kurzarbeit reagieren. "Wir werden an einigen Standorten auf das Mittel der Kurzarbeit zurückgreifen. Damit können wir zunächst unsere Beschäftigungssituation stabilisieren", erklärte eine Sprecherin des Automobilzulieferers gegenüber der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Dabei könne die angemeldete Kurzarbeit von wenigen Tagen bis zu einigen Wochen reichen.Die Qimonda AG (ISIN US7469041013/ WKN A0KEAT), an der die Infineon Technologies AG (ISIN DE0006231004/ WKN 623100) mehrheitlich beteiligt ist, wird ihre Finanzergebnisse erst zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen. Wie der Anbieter von Speicherprodukten am Montag erklärte, hat er bei seinen Gesprächen mit strategischen Investoren und Finanzinvestoren über mögliche Partnerschaften Fortschritte erzielt.
Die Qimonda AG (ISIN US7469041013/ WKN A0KEAT), an der die Infineon Technologies AG (ISIN DE0006231004/ WKN 623100) mehrheitlich beteiligt ist, wird ihre Finanzergebnisse erst zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen. Wie der Anbieter von Speicherprodukten am Montag erklärte, hat er bei seinen Gesprächen mit strategischen Investoren und Finanzinvestoren über mögliche Partnerschaften Fortschritte erzielt.Der Energieversorger E.ON AG (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) stellt seinen Kunden niedrigere Strom-und Erdgaspreise in Aussicht. "Wenn der Ölpreis noch eine Weile auf dem Niveau von heute verharrt, werden wir signifikant sinkende Gaspreise sehen", erklärte der Energiechef des im DAX30 notierten Konzerns Klaus-Dieter Maubach in einem Interview mit dem Magazin "DER SPIEGEL". Dabei sei die für Februar angekündigte vierprozentige Senkung der Gaspreise erst der Einstieg in weitere Runden. Weitere Absenkungen werde es bereits im Frühjahr geben. (01.12.2008/ac/n/m)
Der Energieversorger E.ON AG (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) stellt seinen Kunden niedrigere Strom-und Erdgaspreise in Aussicht. "Wenn der Ölpreis noch eine Weile auf dem Niveau von heute verharrt, werden wir signifikant sinkende Gaspreise sehen", erklärte der Energiechef des im DAX30 notierten Konzerns Klaus-Dieter Maubach in einem Interview mit dem Magazin "DER SPIEGEL". Dabei sei die für Februar angekündigte vierprozentige Senkung der Gaspreise erst der Einstieg in weitere Runden. Weitere Absenkungen werde es bereits im Frühjahr geben. (01.12.2008/ac/n/m)Url zum Artikel: http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/19901401/rss
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Zu Handelsbeginn stehen die Anteilsscheine des Halbleiterkonzerns Infineon im Blickpunkt. Zuvor hatte die defizitäre Tochter Qimonda die Veröffentlichung der Geschäftszahlen verschoben, jedoch Fortschritte bei den laufenden Verhandlungen mit potentiellen Investoren in Aussicht gestellt. Aktuell muss die Aktie von Infineon nach anfänglichen Zugewinnen leichte Abschläge hinnehmen. An der Spitze des DAX befindet sich aktuell die Aktie der Hypo Real Estate, die mehr als 3 Prozent fester tendiert. Gefragt sind daneben Anteilsscheine des Einzelhandelskonzerns METRO und des Konsumgüterherstellers Henkel, die jeweils moderate Aufschläge verbuchen können.
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