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Wirtschaft & Boerse Marktberichte
09.06.2008 | 03:05 Uhr

Merkel fordert Zusammenarbeit mit USA bei Handel und Investitionen





München (ddp). Der Wirtschaftsaustausch zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika hat sich nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) als tragender Pfeiler der transatlantischen Partnerschaft bewährt. In der Nachkriegszeit war es die großzügige Hilfe im Rahmen des Marshall-Plans, die Europas Wiederaufbau ermöglichte, schreibt Merkel in der «Süddeutschen Zeitung» (Montagausgabe). Heute erwirtschafteten beide Partner zusammen 60 Prozent des weltweiten Sozialprodukts. Die transatlantischen Direktinvestitionen beliefen sich auf mehr als 1,5 Billionen Euro.

«Wenn wir nach der eigentlichen Ursache unseres wirtschaftlichen Erfolgs fragen, dann liegt die Antwort klar auf der Hand: Es ist unser gemeinsames Wertefundament», betonte Merkel. Eine stabile demokratisch-rechtsstaatliche Grundordnung, das Prinzip des Wettbewerbs, freies Unternehmertum, die Verantwortung gegenüber Schutzbedürftigen - «an diesen Wurzeln sollten wir festhalten». Aus ihnen nähre sich auch im Zeitalter fortschreitender Globalisierung unser Wohlstand.

«Wir sind auch gut beraten, uns bei Handel und Investitionen nicht gegenseitig im Weg zu stehen», so Merkel. Es gehe dabei weniger um ohnehin relativ geringe Zölle als vielmehr um beträchtliche nichttarifäre Handels- und Investitionshemmnisse. Diese resultierten aus unterschiedlichen Normen und Vorschriften in Europa und den USA. Bei der Automobilproduktion falle dies besonders ins Gewicht: «Eine Vereinheitlichung von Sicherheitsvorschriften könnte die Produktionskosten eines Autos um bis zu sieben Prozent senken.»

ddp/arh

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Merkel fordert Zusammenarbeit mit USA bei Handel und Investitionen

Der Wirtschaftsaustausch zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika hat sich nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) als tragender Pfeiler der transatlantischen Partnerschaft bewährt. In der Nachkriegszeit war es die großzügige Hilfe im Rahmen des Marshall-Plans, die Europas Wiederaufbau ermöglichte, schreibt Merkel in der «Süddeutschen Zeitung» (Montagausgabe). Heute erwirtschafteten beide Partner zusammen 60 Prozent des weltweiten Sozialprodukts. Die transatlantischen Direktinvestitionen beliefen sich auf mehr als 1,5 Billionen Euro.

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