FDP-Chef fordert Merkel-Wort gegen US-Raketenschild
FDP-Chef Guido Westerwelle hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, bei ihren Gesprächen mit US-Präsident George W. Bush das Thema Abrüstung ins Zentrum zu rücken. Das betreffe auch das geplante US-Raketenschild in Osteuropa, sagte Westerwelle am Dienstag in Berlin. Denn der Plan der USA, ein solches Schild in Polen und Tschechien zu installieren, berge «die große Gefahr der Spaltung Europas und die ebenso große Gefahr einer neuen Aufrüstungsspirale» wie zuletzt Mitte der 1980er Jahre.
Berlin (ddp). FDP-Chef Guido Westerwelle hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, bei ihren Gesprächen mit US-Präsident George W. Bush das Thema Abrüstung ins Zentrum zu rücken. Das betreffe auch das geplante US-Raketenschild in Osteuropa, sagte Westerwelle am Dienstag in Berlin. Denn der Plan der USA, ein solches Schild in Polen und Tschechien zu installieren, berge «die große Gefahr der Spaltung Europas und die ebenso große Gefahr einer neuen Aufrüstungsspirale» wie zuletzt Mitte der 1980er Jahre.
«Wenn unmittelbar vor unserer Haustür eine neue Aufrüstungsspirale in Gang gesetzt wird, dann liegt es im deutschen Interesse, sich klar dagegen einzubringen», mahnte der FDP-Vorsitzende. Daher sei eine klare Haltung Deutschlands gefordert. Schließlich sei diese Raketenstationierung «nicht die Privatangelegenheit von drei Ländern oder der NATO», sondern ein Thema der ganzen Europäischen Union.
ddp/spa/stu
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FDP-Chef Guido Westerwelle hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, bei ihren Gesprächen mit US-Präsident George W. Bush das Thema Abrüstung ins Zentrum zu rücken. Das betreffe auch das geplante US-Raketenschild in Osteuropa, sagte Westerwelle am Dienstag in Berlin. Denn der Plan der USA, ein solches Schild in Polen und Tschechien zu installieren, berge «die große Gefahr der Spaltung Europas und die ebenso große Gefahr einer neuen Aufrüstungsspirale» wie zuletzt Mitte der 1980er Jahre.
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