Schavan lehnt Beteiligung an NRW-Stipendienmodell ab
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) lehnt eine Beteiligung an dem von Nordrhein-Westfalen vorgeschlagenen Stipendien-Modell für die besten Studenten ab. «Es kann nicht sein, dass immer der Bund angesprochen wird, wenn es ums Geld geht, und im Übrigen die Zuständigkeit der Länder reklamiert wird».
Düsseldorf (ddp-nrw). Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) lehnt eine Beteiligung an dem von Nordrhein-Westfalen vorgeschlagenen Stipendien-Modell für die besten Studenten ab. «Es kann nicht sein, dass immer der Bund angesprochen wird, wenn es ums Geld geht, und im Übrigen die Zuständigkeit der Länder reklamiert wird», sagte Schavan dem «Handelsblatt» (Montagausgabe). «Stipendien sind nötig - aber das könnte ja auch eine Initiative der Länder und der Wirtschaft sein», sagte die Ministerin.
Das Modell von NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) steht am Mittwoch auf der Tagesordnung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern. Danach sollen die Hochschulen für jeden Stipendien-Euro, den sie aus der Wirtschaft einwerben, einen weiteren vom Staat dazubekommen. Um die besten zehn Prozent der Studenten mit monatlich 300 Euro ausstatten zu können, wären dem Bericht zufolge rund 194 Millionen Euro jährlich nötig. NRW hofft, dass der Bund dabei wie beim BAföG zwei Drittel der Kosten übernimmt.
(ddp)
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Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) lehnt eine Beteiligung an dem von Nordrhein-Westfalen vorgeschlagenen Stipendien-Modell für die besten Studenten ab. «Es kann nicht sein, dass immer der Bund angesprochen wird, wenn es ums Geld geht, und im Übrigen die Zuständigkeit der Länder reklamiert wird».
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