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Wirtschaft & Boerse Marktberichte
15.07.2008 | 05:05 Uhr

Rüffel für Steinbrück im SPD-Präsidium





Berlin (ddp). In einer Telefonschaltkonferenz des SPD-Präsidiums hat es Kritik an der Forderung von Finanzminister Peer Steinbrück gegeben, die große Koalition nach der Bundestagswahl 2009 fortzusetzen. Das berichtet die Tageszeitung «Die Welt» (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Teilnehmer der Sitzung, die am Montag stattgefunden hatte. Demnach rüffelte Schleswig-Holsteins SPD-Chef Ralf Stegner den Minister in dem obersten Gremium der Bundes-SPD. Stegner sagte dazu auf Nachfragen der Zeitung: «Wenn einer unserer Bundesminister über die Verlängerung der großen Koalition spekuliert, ist das nicht motivierend für die SPD-Basis. Sozialdemokraten sollten für die SPD werben, statt Koalitionsaussagen zu machen.»

Nach der Sitzung übte auch Thüringens SPD-Chef Christoph Matschie Kritik am Plädoyer von Steinbrück. «Die SPD sollte jetzt keine Koalitionsdebatten führen. Sie muss für ihre eigenen Konzepte und Überzeugungen kämpfen», sagte Matschie. Im Unterschied zu ihm und Stegner nahm Steinbrück nicht an der Schaltkonferenz des SPD-Präsidiums teil.

ddp/arh

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Rüffel für Steinbrück im SPD-Präsidium

In einer Telefonschaltkonferenz des SPD-Präsidiums hat es Kritik an der Forderung von Finanzminister Peer Steinbrück gegeben, die große Koalition nach der Bundestagswahl 2009 fortzusetzen. Das berichtet die Tageszeitung «Die Welt» (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Teilnehmer der Sitzung, die am Montag stattgefunden hatte. Demnach rüffelte Schleswig-Holsteins SPD-Chef Ralf Stegner den Minister in dem obersten Gremium der Bundes-SPD. Stegner sagte dazu auf Nachfragen der Zeitung: «Wenn einer unserer Bundesminister über die Verlängerung der großen Koalition spekuliert, ist das nicht motivierend für die SPD-Basis. Sozialdemokraten sollten für die SPD werben, statt Koalitionsaussagen zu machen.»

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