(Vorschau) Erster Prozess zu Liechtensteiner Steueraffäre
Bochum (ddp-nrw) Im Zusammenhang mit der millionenschweren Steuerhinterziehung über das Fürstentum Liechtenstein muss sich am Freitag (18 Juli, 10.00 Uhr) erstmals ein Angeklagter vor Gericht verantworten.
Der 66-jährige Mann ist geständig und hat nach Angaben eines Gerichtssprechers die nicht gezahlten Steuern bereits erstattet. Mit einem Urteil wird noch für Freitag gerechnet.
Der Prozess ist das erste Verfahren im Zusammenhang mit der im Februar bekanntgewordenen Affäre um die großangelegte Steuerhinterziehung über das Fürstentum Liechtenstein. Nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft Bochum wurden im Zuge der Untersuchungen bislang rund 770 verdächtige Personen ermittelt. Gegen 350 wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet - dazu zählt auch der ehemalige Post-Chef Klaus Zumwinkel.
210 der Verdächtigen haben nach Angaben des Sprechers Selbstanzeige erstattet. 110 Millionen Euro an hinterzogenen Steuergeldern wurden zurückgezahlt.
ddp/mbo/iha
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Bochum (ddp-nrw) Im Zusammenhang mit der millionenschweren Steuerhinterziehung über das Fürstentum Liechtenstein muss sich am Freitag (18 Juli, 10.00 Uhr) erstmals ein Angeklagter vor Gericht verantworten.
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