US-Koordinator Voigt warnt vor überzogenen Erwartungen an Obama
Düsseldorf (ddp) Der Koordinator für die deutsch-amerikanischen Beziehungen in der Bundesregierung, Karsten Voigt (SPD), hat vor überzogenen Erwartungen an den designierten US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama gewarnt.
«Das könnte aber schwierig werden. Ich sehe keine Mehrheit im Deutschen Bundestag für ein dauerhaftes Engagement im Süden Afghanistans', fügte Voigt hinzu. Deutschland sollte den Besuch Obamas nutzen, um konkrete Vorstellungen einer echten transatlantischen Partnerschaft zu präsentieren.
Der Generalsekretär der SPD, Hubertus Heil, erwartet von Obama Signale für eine neue Entspannungspolitik. «Es ist eine Riesenchance für einen Neuanfang im transatlantischen Verhältnis. Wer auch immer Präsident nach Bush wird, kann in der internationalen Politik stärker auf eine Politik des Ausgleichs und der Kooperation als der Konfrontation und Ausgrenzung setzen», sagte Heil der Zeitung. «Die großen globalen Themen wie Klimawandel, die Lösung von Krisen und die Bekämpfung des Hungers können nur gemeinsam gelöst werden. Wir wünschen uns eine neue Entspannungspolitik.»
ddp/mar
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Düsseldorf (ddp) Der Koordinator für die deutsch-amerikanischen Beziehungen in der Bundesregierung, Karsten Voigt (SPD), hat vor überzogenen Erwartungen an den designierten US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama gewarnt.
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