CDU: Linke schämt sich für Jürgen-Fuchs-Straße
Erfurt (ddp-lth) Der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Panse wirft der Linken vor, auch 19 Jahre nach dem Mauerfall sich noch immer nicht ihrer Vergangenheit zu stellen.
Erfurt (ddp-lth). Der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Panse wirft der Linken vor, auch 19 Jahre nach dem Mauerfall sich noch immer nicht ihrer Vergangenheit zu stellen. Panse kritisierte am Sonntag in Erfurt, dass die Linke-Fraktion im Landtag auf ihren Briefbögen als Adresse Arnstädter Straße 51 angibt, obwohl die offizielle Adresse des Parlaments Jürgen-Fuchs-Straße 1 laute. Offenbar falle es der Linken schwer, unter einer Anschrift zu firmieren, die an einen bedeutenden Schriftsteller und an ein Opfer der SED erinnere, sagte Panse.
Jürgen Fuchs (1950-1999) war bereits als Schüler mit der SED aneinandergeraten, später wurde er an der Universität in Jena zwangsexmatrikuliert. Als er 1976 gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestierte, wurde er verhaftet und später in die Bundesrepublik abgeschoben.
ddp/lmh/mwa
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