Kolbe weist Vorwurf des Tankbetrugs zurück
Naunhof (ddp-lsc) Der Bundestagsabgeordnete und ehemalige sächsische Justizminister Manfred Kolbe (CDU) hat die Vorwürfe gegen ihn wegen angeblichen Tankbetrugs zurückgewiesen Er habe zwar in der Tat am 14.
Naunhof (ddp-lsc). Der Bundestagsabgeordnete und ehemalige sächsische Justizminister Manfred Kolbe (CDU) hat die Vorwürfe gegen ihn wegen angeblichen Tankbetrugs zurückgewiesen. Er habe zwar in der Tat am 14. November in Naunhof für 50,52 Euro getankt und dann nicht bezahlt, teilte Kolbe am Montag mit. Dies sei jedoch «in Hektik und Eile» geschehen und ohne Vorsatz.
An jenem Tag sei er gegen 18.00 Uhr mit dem Zug aus Berlin gekommen und habe dann gleich mit dem Wagen, der kaum noch Benzin im Tank gehabt habe, zu einer Parteiveranstaltung weiter fahren wollen. In der Eile habe er jedoch den Tank nur halb gefüllt und dann die Tankstelle ohne Bezahlen verlassen. Kolbe erklärte am Montag weiter, er habe den Vorfall mit der Tankstellenpächterin am vergangenen Wochenende geklärt, woraufhin diese ihre Anzeige zurückgezogen habe.
Das Verhalten der Polizei in der Angelegenheit nannte Kolbe «nicht in Ordnung». Er sei über die Anzeige nicht informiert worden und habe die Anschuldigungen gegen ihn aus der Presse erfahren müssen. «Dieses Informationsverhalten der Polizei verletzt meines Erachtens deren Dienstpflichten», erklärte Kolbe.
Kolbe war von 2000 bis 2002 Justizminister in Sachsen.
ddp/lmh/ple
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