Zechprellerei im großen Stil
Zwei Australier in Frankfurt angeklagt
Die Angeklagten hatten sich Ende Januar zunächst in die Präsidentensuite des Fünfsternehotels «Villa Kennedy» eingemietet. Allein eine Nacht in der Luxusunterkunft des Hauses schlägt mit 3800 Euro zu Buche. Über einen Zeitraum von mehr als zwei Monaten nutzten die Australier zudem ausgiebig weitere Dienstleistungen des Hauses, darunter den Limousinen-Service, Friseur und Zimmerservice.
Auf Nachfrage der besorgten Hotelleitung beteuerten die Angeklagten immer wieder, die Rechnung trotz kurzfristiger Zahlungsengpässe noch begleichen zu wollen. Seit April sitzen die beiden Familienväter allerdings in Untersuchungshaft.
Beide Männer sagten in der Verhandlung am Montag, Geschäftspartner in Dubai hätten die Rechnung begleichen sollen und seien dem nicht nachgekommen. Auch den formalen Kauf einer feudalen Eigentumswohnung in Frankfurt im Wert von knapp 1,5 Millionen Euro räumten die beiden Angeklagten ein. Beide hatten nicht einmal die beim Notar anfallenden Übersetzungskosten in Höhe von rund 416 Euro beglichen.
(ddp)
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