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Anleihen im späten Verlauf in New York uneinheitlich
NEW YORK (
Dow Jones)--Vor dem Hintergrund der Leitzinssenkungen der Bank of England und der Europäischen Zentralbank (
EZB) sowie anhaltender Rezessionserwartungen notieren die US-Anleihen im späten Geschäft in New York zumeist im Plus. Lediglich der Longbond wird so stark von Verkäufen wegen der anstehenden Auktionen neuer Staatsanleihen belastet, dass er im Minus notierte.
Zehnjährige Staatsanleihen mit einem
Kupon von 4,00% stiegen im späten Handel um 2/32 auf 102-15/32 und rentierten mit 3,70%. Der mit 4,50% verzinste Longbond fiel dagegen um 11/32 auf 105-3/32, seine
Rendite lag bei 4,20%.
Die britische Notenbank hat den Zinssatz überraschend um den Rekordbetrag von 150 Basispunkten gesenkt. Die EZB hat ihren Referenzwert wie erwartet um 50 Basispunkte reduziert, ebenso die Schweizer Nationalbank. Vor allem am kurzen Ende der Zinskurve führte dies zu Aufschlägen, hieß es. Zudem stützte die Erwartung schwacher US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, nachdem am Vortag die ADP-Daten für den Privatsektor bereits deutlich unter den Erwartungen ausgefallen waren.
An langen Ende machten sich aber die Auktionen der nächsten Woche bemerkbar. Grund für die Verkäufe sei hier, dass im Vorfeld die
Marktteilnehmer entsprechende Papiere verkauften, um damit den Preis für die Neuanschaffungen zu senken, hieß es. Das Finanzministerium will in der nächsten Woche unter anderem zehnjährige Anleihen im Wert von 20 Mrd USD und Longbonds im Wert von 10 Mrd USD an den Markt bringen.
DJG/DJN/reh
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Dow Jones Newswires
November 06, 2008 16:20 ET (21:20 GMT)
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