Der börsennotierte Sekt- und Spirituosenhersteller
Schlumberger hat zwar im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/09 ein Umsatzplus von 9,8% erreicht. Das Ergebnis hat aber ins Minus gedreht. Konkret wurde ein
Betriebsergebnis von -0,86 (1.HJ 07/08: +0,58) Mio.
Euro und ein Ergebnis nach Ergebnisanteilen anderer
Gesellschafter von -0,07 (+1,35) Mio. Euro erzielt. Die Vergleichszahlen enthalten jedoch auch die einmalige Entkonsolidierung des Unternehmens Freihof gemäß
IFRS Bestimmungen. Ohne diese wäre das Ergebnis auch im vergangenen Vergleichshalbjahr negativ gewesen (-1,05 Mio. Euro Betriebsergebnis und -0,28 Mio. Euro nach Anteilen anderer Gesellschafter).
Die heimischen und internationalen Vertriebsmarken haben sich positiv entwickelt, so Schlumberger in einer adhoc-Mitteilung. Darüber hinaus sind die Umsätze von Freihof gegenüber dem Vorjahr in den Umsätzen der Schlumberger-Gruppe enthalten. Das negative Ergebnis zum 30. September lässt aufgrund der zentralen Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts keine Rückschlüsse auf die Umsatzhöhe und das Gruppenergebnis des Gesamtjahres 2008/09 zu.
Der konsolidierte
Umsatz der ersten 6 Monate des laufenden Geschäftsjahres beläuft sich auf 91,3 Mio. (+9,8% zur Vergleichsperiode 07/08). Der
Vorstand hält trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Entwicklungen an den ambitionierten Zielen des Geschäftsjahres 2008/09 fest, die unter anderem Wachstum in Umsatz und Absatz vorsehen.
Dieser kämpferische Optimismus gründet sich auch auf die jüngste sehr erfolgreiche Produktneueinführung: Schlumberger Golden Dry. Der neue trockene Schlumberger zielt auf das mit 12 Mio. Flaschen grösste Marktsegment - den Trocken-Markt. Schlumberger Golden Dry ist betont trocken und feingliedrig, aromatisch und anregend bei eleganter Säurestruktur. Die Aufmachung der neuen Flasche ist glänzend und nicht zuletzt dank der Farbe Gold besonders edel im Design. Die Schlumberger Elfe setzt ihren Siegszug fort und ziert auch das Etikett des neuen Schlumberger-Familienmitglieds Golden Dry. Dank der Farbe Gold und seiner geschenksartigen Aufmachung liegen auch für das bevorstehende Weihnachts- und Silvestergeschäft Teile der hohen Erwartungen auf der jüngsten Innovation.
"Wir haben unsere Hausaufgaben bei unseren Eigen- und Vertriebsmarken gemacht. Wie beispielsweise bei Golden Dry mit attraktiven Zweitplatzierungen im Handel, Listungen in der Gastronomie oder einer jetzt anlaufenden nationalen Plakatkampagne. Während wir an den nächsten Programmen arbeiten sind jetzt die Konsumenten an der Reihe. Wir vertrauen auf Herrn und Frau Österreicher, dass sie zu den Feiertagen auf österreichische Herkunft vertrauen und etwas Besonderes - eben Schlumberger - kaufen, geniessen oder auch als prickelndes, edles Geschenk mitbringen.", unterstreicht Schlumberger Vorstandsvorsitzender Eduard Kranebitter die Erwartungen für das aktuell voll anlaufende Saisongeschäft.
Die Schlumberger Stamm- und Vorzugsaktien waren bis zum Halbjahresstichtag 30. September 2008 durch die allgemeine Entwicklung an den Börsen nur bedingt beeinträchtigt.
Zum Stichtag stand die
Stammaktie bei 17,00 Euro (-14,6% zum Vorjahr). Die
Vorzugsaktie ging im Vergleich zum Vorjahr um 8,1% auf 17,00 Euro zurück. Die Dividendenrendite basierend auf der Ausschüttung im September 2008 ist mit dem durchschnittlichen Börsenkurs dieses Wirtschaftsjahres mit 3,5 bis 4,5% unverändert attraktiv.