Nach der beschleunigten Übernahme will die Commerzbank einem Pressebericht zufolge die Dresdner Bank bis Ende März auflösen. Rahmenbedingungen und Zeitplan des Stellenabbaus blieben unverändert, zitierte die Wirtschaftszeitung "
Euro am Sonntag" aus einer Mitteilung von Commerzbank-Chef Martin Blessing an seine Mitarbeiter. Geplant war demnach, dass durch die Übernahme rund 9000 Stellen wegfallen. "Neu ist, dass nun alle Dresdner Banker voraussichtlich bereits ab dem Verschmelzungstag im März 2009 Mitarbeiter der Commerzbank-Gruppe sein werden, denn an diesem Tag soll die Dresdner Bank als eigenständige rechtliche Einheit aufgelöst werden", heißt es in der Mitteilung.
Blessing kündigt dem Bericht zufolge Gespräche mit den Arbeitnehmergremien zum Sozialplan und Interessenausgleich an, "die voraussichtlich im Februar 2009 beginnen". Aus Dresdner-Bank-Kunden würden ab März 2009 Commerzbank-Kunden, schreibt Blessing weiter. Die Marke Dresdner Bank soll demnach bis voraussichtlich 2010 weiter existieren. Die Integration der Informationstechnik soll ebenfalls 2010 erfolgen.