Intercell geht unverändert davon aus, dass der Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis noch im Jahr 2008 in den
USA, Europa und Australien zugelassen wird. Zudem laufen die Verhandlungen mit der US Defense and Logistics Agency hinsichtlich der Ausschreibung über den Ankauf des Impfstoffs gegen Japanische Enzephalitis für die US-Armee, teilt das
Unternehmen anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen mit.
Die kumulierten Umsatzerlöse in den ersten drei Quartalen verdoppelten sich von auf 25,3 Mio.
Euro. Der Periodenfehlbetrag wurde um 8,3 Mio. Euro oder 37,6% auf 13,8 Mio. Euro reduziert.
Zum 30. September 2008 verfügte Intercell über 209 Mio. Euro an liquiden Mitteln. Davon entfielen 49,1 Mio. Euro auf Barguthaben und 159,9 Mio. Euro auf kurzfristige
Wertpapiere . Die Erhaltung der Bargeldreserven sei ein wesentliches Ziel der kurzfristigen Cash Management Politik von Intercell. Die Auswirkungen der aktuellen Kapitalmarktentwicklung auf das Cash
Portfolio seien daher sehr gering, so das Unternehmen.
Integration der kürzlich übernommenen Iomai Corporation wurde abgeschlossen. Der Fokus liege auf der offensiven Weiterentwicklung des Impfpflasters gegen Reisedurchfall. Der Start der entscheidenden Phase III-Studie mit dem Impfpflaster wird für das erste Halbjahr 2009 erwartet. (red)