Die
CA Immo revidiert ihre Ergebnisziele. Auf Grund der schwierigen Situation auf den Finanzmärkten sei eine Verbesserung der Ergebnissituation im vierten Quartal 2008 nicht realistisch. Das zum Halbjahr formulierte Ziel, das Ergebnis der ersten sechs Monate in der zweiten Jahreshälfte zu übertreffen, sei aus heutiger Sicht nicht erreichbar, heisst es anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen. Als Ursache werden das Ausbleiben ursprünglich geplanter Veräusserungserlöse sowie weitere negative Beiträge aus Neubewertungen angeführt. Auch eine konkrete Aussage bezüglich einer Dividendenzahlung für das Jahr 2008 sei nicht möglich.
Die Mieterlöse kletterten bis Ende September um 42% auf 129,5 Mio.
Euro. Ein Gutteil davon entfiel auf das Vivico-
Portfolio, das seit Jahresbeginn zu den Erlösen beiträgt.
Das Finanzergebnis wurde im dritten Quartal neben den laufenden Zinsaufwendungen durch mehrere Faktoren (Bewertungsänderungen der Zinssicherungen, Anstieg des US Dollar, Bewertungsverluste aus Wertpapieren) belastet und belief sich für die ersten neun Monate 2008 auf -72 Mio. Euro. Das Neubewertungsergebnis war mit -6,3 Mio. Euro negativ (nach 47,7 Mio. Euro im Vergleichszeitraum).
Das Ergebnis vor
Steuern (
EBT) nach neun Monaten lag bei 10 Mio. Euro (nach 86,6 Mio. Euro), das Konzernergebnis nach Minderheiten bei -2,2 Mio. Euro (nach 44 Mio. Eurou). Das Nettovermögen je
Aktie betrug 22,38 Euro (nach 22,04 Euro per Jahresende 2007). Der operative Cash-flow wuchs um 11% und erreichte 72,5 Mio. Euro.
Verkäufe in Deutschland
In Deutschland konnten im dritten Quartal Verkäufe im Gesamtwert von über 90 Mio. Euro abgeschlossen werden.
Angesichts des aktuell hohen Bewertungsabschlages, mit dem die Tochter
CA Immo International" target="_blank">CA Immo International an der Börse notiert, wird eine weitere Aufstockung des Anteils, welcher derzeit bei rd. 61 % liegt, in Erwägung gezogen, so das
Unternehmen. (red)