MINI Challenge - Im Rahmen der WM
Zurück in Oschersleben
Motorsport-Magazin.com - Am kommenden Wochenende finden die nächsten beiden Wertungsläufe der Mini Challenge 2008 statt. Die beliebte Clubsportserie ist dabei zu Gast bei der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC.
Mit Thomas Neumann reist einer der jungen Wilden als Spitzenreiter der Fahrerwertung nach Oschersleben. Der 20-Jährige hat beste Erinnerungen an die Strecke in der Magdeburger Börde. Beim letzten Auftritt der Mini Challenge in der Motorsport Arena feierte er seinen ersten Sieg.
In der Gesamtwertung hat Neumann nach elf absolvierten Wertungsläufen einen knappen 12-Punkte-Vorsprung vor dem Österreicher Hari Proczyk. Aber auch Daniel Keilwitz, der für den Oscherslebener Rennstall Schubert Motorsport an den Start geht, hat noch gute Chancen auf den Titel. Der 19-Jährige will den Heimvorteil nutzen, um in der Fahrerwertung wieder in Führung zu gehen, nachdem er den "Platz an der Sonne" beim letzten Rennwochenende abgeben musste.
Die Zuschauer in der Motorsport Arena dürfen sich bei den Auftritten der Mini Challenge auf ein voll besetztes Starterfeld freuen. Die 37 Piloten gehen mit technisch identischen Fahrzeugen an den Start. Die 211 PS Minis erzielen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h - ideale Voraussetzungen für spannende Überholmanöver und hochkarätige Renn-Action.
Ihre außergewöhnliche Attraktivität verdankt die Mini Challenge aber nicht nur dem Motorsport, sondern auch ihrem großen Lifestyle-Faktor. Bekannte Namen, die man zunächst nicht mit Rennsport verbindet, tragen zu dieser speziellen Atmosphäre bei. Für die Rennen im Rahmen der Tourenwagen Weltmeisterschaft nehmen John Friedmann ("Erkan") und Florian Simbeck ("Stefan") in den Cockpits Platz.
Immer gerne in Oschersleben fährt Steffi Halm. In dieser Saison klappte es bei ihr noch nicht wie geplant. "Ich hatte wirkliches Pech 2008 in der Mini Challenge und wenn ich mir ausrechne, wo ich eigentlich stehen müsste in der Meisterschaft, macht mich das schon ein bisschen sauer", sagt sie. "Aber so ist der Rennsport. Von daher grüble ich nicht lange darüber nach, was alles war, sondern werde bis zum Schluss kämpfen. Die Teamwertung steht ja auch noch aus."









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