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Meldung
Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die Devisenexperten bei der Bremer Landesbank berichten von den letzten Entwicklungen und Veröffentlichungen.

Der Euro habe heute bei 1,4080 eröffnet, nachdem in Fernost Tiefstkurse bei 1,4047 markiert worden seien. Die Aufwärtsbewegung des Euro wäre gestern im Tagesverlauf zügig konterkariert worden. Neue Tiefstkurse des Euro innerhalb des aktuellen Zyklus hätten in der Folge auf der Agenda gestanden.

Mithin könnte man auf ersten Blick daraus schließen, so die Marktbeobachter bei der Bremer Landesbank, dass die "Quasi" – Verstaatlichung von Fannie und Freddie dem US-Dollar versus Europa schlussendlich gut tue. Die Sichtweise, dass dieser massive ordnungspolitische Sündenfall, unter Umständen der massivste Sündenfall in der US Historie der freien Märkte, ein Kaufargument für den US-Dollar darstelle, wäre vor dem Hintergrund nicht haltbar, dass die Notwendigkeit dieses Schritts ein Beleg einer sich grundsätzlich verschlechternden konjunkturellen und strukturellen US Gesamtsituation sei. Der Euro-Verfall sei als Konsequenz aus einem Abbau von Risikopositionen zu interpretieren.

Die US Verbraucherkredite hätten per Juli um 4,56 Mrd. US-Dollar zugelegt. Die Prognose wäre bei 8,50 Mrd. US-Dollar angesiedelt gewesen. Der Vormonatswert sei von 14,30 auf 10,96 Mrd. US-Dollar revidiert worden. Mithin sei die Kreditaufnahme weit weniger spektakulär in der Zweimonatsperiode als von Analysten unterstellt worden wäre. Diese Entwicklung dürfe durchaus als Indiz einer Ermüdung der Konsumwilligkeit der Verbraucher interpretiert werden.

Eine ausführliche Übersicht der relevanten Termine des heutigen Tages finden Sie im Termin-Topic< /A>.

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(09 .09.2008/dc/n/m)



 

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