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Meldung
Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Jens Lüders, Devisenexperte der FXdirekt Bank, schaut zurück auf die jüngsten Entwicklungen im Handel mit dem Euro (EUR/USD).

Der Euro sei Dienstag bis in Sichtweite der 1,41er Marke zurückgefallen. Die deu tsche ZEW Konjunkturerwartung habe sich im September auf -41,1 Punkte verbessert. Im Vormonat hätte der Index bei -55,5 Punkten notiert. Die Aussichten für die gesamte Eurozone sollen sich von -55,7 auf -40,9 Zähler verbessert haben. Die EU Verbraucherpreise für August wären auch nach der Revision bei +3,8 % (Vormonat: +4,0 %) verblieben.

Aus den USA wären die Ver braucherpreise mit -0,1 % (erwartet -0,1 % nach +0,8 %) gemeldet worden. Der Jahreswert sei leicht auf 5,4 % (erwartet 5,5 % nach zuvor 5,6 %) gefallen. Enttäuschend wären laut dem Marktbeobachter bei der FXdirekt Bank hingegen die TIC-Daten für Juli ausgefallen, die nur mit einem Plus von 6,1 Milliarden US-Dollar anstelle der prognostizierten 55,0 Milliarden US-Dollar aufgewartet hätten. Im Vormonat sollen die Kap italzuflüsse in die USA noch bei 53,4 Milliarden US-Dollar gelegen haben.

Die Nachricht, die US Regierung sei doch bereit, Gelder zur Rettung des Versicherungsriesen AIG bereit zu stellen, habe dem US-Dollar am Abend zu weiteren Kursgewinnen verholfen. Die US Notenbank Fed habe am Dienstagabend ihren Leitzins unverändert bei 2,00 % belassen und in ihrem Begleitstatement die sich zuspitzende Situation an den US Finanzmärkten betont. Der US Arbeitsmarkt hätte sich weiter abgeschwächt, so die Fed, die zugleich von "signifikanten Abwärtsrisiken" beim Wirtschaftswachstum berichtet.

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Eine ausführliche Übersicht der veröffentlichten Daten und der relevanten Termine des heutigen Tages finden Sie im Termin-Topic< /A>.

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(17 .09.2008/dc/n/m)



 

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