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Meldung
Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Jens Lüders, Devisenexperte der FXdirekt Bank, schaut zurück auf die jüngsten Entwicklungen im Handel mit dem Euro (EUR/USD).

Das Währungspaar hätte am Donnerstag deutliche Kursgewinne verzeichnet, nachdem die großen Notenbanken weltweit in einer konzertierten Aktion 180 Milliarden US-Dollar in den Markt gepumpt hätten, um die Liquidität zu erhöhen und das Vertrauen in das Bankensystem wiederherzustellen. Das Währungspaar habe bis 1,4543 in der Spitze zugelegt.

Die US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe seien in der Woche zum 13. September entgegen den Erwartungen auf 455.000 gestiegen. Ökonomen hätten im Konsens hingegen mit einem Rückgang auf 440.000 gerechnet, nachdem der Wert in der Vorwoche bei 445.000 gelegen habe. Zugute wären dem US-Dollar im weiteren Handelsverlauf dem Marktbeobachter bei der FXdirekt Bank zufolge aber besser als erwartete US Daten gekommen.

So sei der Phi ladelphia Fed Index im September mit 3,8 Punkten überraschend in den positiven Bereich gestiegen. Ökonomen hätten im Konsens nur mit -10,0 Zählern gerechnet, nachdem das Stimmungsbarometer für das verarbeitende Gewerbe im Großraum Philadelphia im Vormonat bei -12,7 Stellen notiert habe. Die US Frühindikatoren wären im August um 0,5 % im Monatsvergleich und damit stärker als im Konsens mit -0,2 % erwartet gefallen. Im Vormonat wäre ein Rückgang um 0,7 % gemeldet worden. Zum europäischen Handelsende habe der Euro bei 1,4375 notiert.

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(19 .09.2008/dc/n/m)



 

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