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Meldung
Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Tomke Hansmann, Devisenexpertin der FXdirekt Bank, schaut zurück auf die jüngsten Entwicklungen im Handel mit dem Euro (EUR/USD).

Der Euro habe am Dienstag einen Teil seiner zu vorigen massiven Kursgewinne abgeben müssen, sei seinem übergeordneten Aufwärtstrend aber treu geblieben. Die Unsicherheit am Markt über das von der US Regierung versprochene 700 Milliarden US-Dollar-Rettungspaket für in Not geratene Banken wäre der Marktexpertin bei der FXdirekt Bank weiter groß und belaste den US-Dollar.

In der Anh örung vor dem Bankenausschuss des US Senats habe Notenbankchef Ben Bernanke die Teilnehmer dazu aufgefordert, die von der Regierung geplanten Rettungsmaßnahmen für in Not geratene US Banken rasch zu verabschieden, um "sehr ernsthafte Folgen" für die Finanzmärkte zu verhindern. US Finanzminister Henry Paulson hätte klar gestellt, dass der Plan, illiquide Vermögenswerte aufzukaufen und in eine staatliche Auffanggesellschaft auszugliedern, das Problem der Finanzmarktturbulenzen an der Wurzel packen werde. Auch er habe den Kongress zu schnellem Handeln aufgefordert, um ein weiteres Übergreifen der Krise auf die Realwirtschaft zu verhindern.

Der US Hauspreisindex hätte im Juli mit einem deutlichen Rückgang um 0,6 % im Monatsvergleich enttäuscht. Ebenfalls schwach soll sich der Richmond Fed Index für September, der mit -18 anstelle der erwarteten -12 Punkte die Konsensschätzung deutlich verfehlt hätte, präsentiert haben.

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(24 .09.2008/dc/n/m)




 

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