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Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Der Euro ist am frühen Nachmittag auf Grund des stark gesunkenen ISM Index gegenüber dem US-Dollar (EUR/USD) unter den 1,40er Level gefallen, erholte sich bis zum Abend aber wieder leicht auf 1,4080 US-Dollar.

Zum Schweizer Franken markierte der Euro am Nachmittag ein Tief bei 1,5690 Schweizer Franken. Zum Britischen Pfund verlief der Handel heute in einer Spanne zwischen 0,7952 am Nachmittag und späteren 0,7893 Britischen Pfund.

Zum Japanischen Yen markierte der Euro ein Tief am Nachmittag bei 147,82, stieg später wieder auf 149,23 Japanischen Yen im Hoch an und fiel schließlich wieder auf 148,25.

Die Arbeitslosenquote in der Eurozone steigt im August auf 7,5 %. Im Vormonat hatte sie bei 7,4 % gelegen, ein Jahr zuvor hatte sie ebenfalls 7,4 % betragen.

Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im August gegenüber dem Vorjahr nominal um 0,3 % gestiegen nach zuvor +3,8 % (revidiert von 3,1 %),real war ein Rückgang um 3,0 % zu verzeichnen, nach zuletzt noch +0,6 %. Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 3,6 % geklettert nach zuletzt noch -0,8 %, real um 3,1 % gestiegen nach -1,0 % im Vormonat.

Der deutsche Einkaufsmanagerindex für September notiert bei 47,4. Erwartet wurde der deutsche Index mit einem Stand von 48,1. Das Vormonatsniveau hatte bei 49,7 gelegen.

Der britische Dienstleistungsindex kletterte im Juli um 0,6 %. Im zweiten Quartal ist die Produktivität in Großbritannien gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % gestiegen. Zum Vorquartal sank die Produktivität um 0,1 %.

Die Zahl der privat Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist laut ADP-Arbeitsmarktbericht um 8.000 gefallen.

Der US-amerikanische ISM Index notiert im September bei 43,5 %. Erwartet wurde er im Bereich 49,5 bis 50,1 %. Im Vormonat hatte der Index noch bei 49,9 % notiert.

Die US-amerikanischen Bauausgaben sind im August unverändert geblieben. Erwartet wurde ein Rückgang im Bereich von 0,4 bis 0,5 %. Im Vormonat waren die Bauausgaben in den USA um -1,4 % zurückgegangen. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten -0,6 % nach unten revidiert.

Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 4,3 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor -1,5 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 0,9 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt einem Minus in Höhe von 5,9 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 2,3 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor -4,2 Mio. Barrel.

Die EZB legte die Referenzkurse für einen Euro auf 0,7919 (0,7903) Britische Pfund (EUR/GBP), 149,55 (150,47) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,5818 (1,5775) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,4081 (1,4303).

Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,4080 gegenüber 1,4133 US-Dollar am Vortag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem Vortag derzeit bei 0,7916 nach 0,7914 Britischen Pfund und auf 1,5770 nach 1,5818 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 148,83 nach 149,57 Yen am letzten Handelstag.
(01.10.2008/fx/n/f)



 

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