Während der letzten Jahre konnte die Mozilla Foundation mit ihrem Firefox-Browser einen ernst zu nehmenden Konkurrenten für den Internet Explorer von Microsoft etablieren. Doch ein solches Projekt muss auch finanziert werden.
Hierfür hat das Unternehmen bereits im Jahr 2006 eine Vereinbarung mit Google getroffen. Der Suchgigant zahlte damals 56,8 Millionen US-Dollar an die Mozilla Foundation, welche im Gegenzug Google in Firefox zur Standard-Suchmaschine und Startseite machte. Derzeit nimmt Mozilla jährlich so fast 60 Millionen US-Dollar ein.
Wie die Mozilla-Vorsitzende Mitchell Baker nun in einem Blogeintrag bekannt gab, haben die beiden Unternehmen das Abkommen bis zum Jahr 2011 verlängert. Dabei zeigte sich Baker zufrieden, dass man zumindest für die nächsten drei Jahre die Haupteinnahmequelle gesichert hat.
Das Geld für die Entwicklung kann Mozilla dabei gut gebrauchen, bläst Microsoft doch mit dem Internet Explorer 8 zum Kampf um Marktanteile. Erst am Mittwoch hatte das in Redmond ansässige Unternehmen die zweite Betaversion des neuen Internet Explorer veröffentlicht (wir berichteten). Die Final-Version soll noch in diesem Jahr folgen.
Sehr schön, bin sowohl Google- als auch Mozilla-Fan :)
Wobei: Der IE8 scheint tatsächlich recht gut zu werden, doch das werd ich erst entscheiden wenn ich IE8 Final und FF3.1 Final direkt vergleichen kann.
der IE8 ist schon vorab getesten worden... der kommt bei WEITEM nicht an den Firefox 3 ran! Selbst der Opera 9.5 hat den IE8 schon WEIT hintersich gelassen. IE ist tot, da ändert auch die Version 8 nix.
Google erinnert mich an Pinky & Brain, die versuchen jeden Tag ihrem Ziel die Wltherrschaft zu übernehmen näher zu kommen...
Aber für die Entwicklung von FF ist das natürlich sehr zuträglich.
deshalb und auch nur deswegen, kann ich da mit einem lachendem und einem weinenden Auge zusehen!
Was machen die eigentlich mit 60 Millionen Dollar im Jahr? Ich meine Firefox ist ein Superprodukt, aber ob die Entwicklung eines Open Source Browser jährlich soviel kostet, möchte ich bezweifeln. Und Thunderbird ist sicherlich auch nicht soviel wert. Was machen die also mit dem Geld? Es gab da ja mal irgendwie ganzseitige Werbing für FF in Zeitungen, aber die wurde meines Wissens mit Spenden finanziert...
@benee: Dass die auch Mitarbeiter Bezahlen und entsprechende Infrastruktur haben ist mir auch klar. Aber 60 Millionen US Dollar jährlich für eine Non-Profit-Organisation?!. Ich meine, die entwickeln doch nur einen Browser und einen E-Mail Client, und kein ganzes Betriebssystem. Die großen Werbeanzeigen wurden durch Spenden finanziert. ____60 Millionen US Dollar jährlich(!) sind eine ziemlich große Summe. Die Infrastruktur die man zur Browserentwicklung braucht, sollte nicht in dieser Größenordnung liegen. Also tut mir leid, aber ich verstehs immer noch nicht...
@Potty: Nimms mir nicht übel (ist auch nicht böse gemeint), aber du solltest mal über deinen Horrizont hinaus schauen. 60 Millionen $ sind nicht wirklich viel, wie ich finde! ____Absatz_____ Werbung, Server, Infrastruktur (Miete, Versicherungen, Grundstücke, Steuern), Service, Mitarbeiter, Traffic (nicht zu unterschätzen!!!), (Softwarepatente???) usw., muss alles bezahlt werden! Ich denke von den 60 Millionen USD bleibt am ende nicht viel übrig! ____Absatz____
Die Zahl "60 Millionen USD" lässt natürlich erstmal aufhorschen, aber für ein [weltweit operierendes] Unternehmen (egal ob profit, oder non-profit) ist das eher ein ein "kostendeckendes Taschengeld".
@seaman: Ich bin mir wohl bewust, dass für manche Softwareprojekte ein jährliches Budget von 60 Mio. USD gerechtfertigt sind. Mein Horizont ist weit genung, um in der Position zu sein, dass für ein Softwareprojekt dieser Größenordnung nicht gerechtfertigt sind.___ versteht mich nicht falsch, ich will hier nicht flamen (bin selber FF nutzer udn habe FF3 echt lieben gelernt), aber selbst wenn 60 Mio. USD gerade zur Kostendeckung reichen, dann macht Mozilla was falsch und zahlt zu viel.
Leider ist es immer noch so das die aktuelle Beta des IE8 W3C konformen Quelltext fehlerhaft interpretiert. Deshalb muss man immer noch diverse IE Fixes einbauen, vorallem in sachen CSS. Mal sehen ob sich das in der Final noch ändert. Es ist nicht so angenehm für X Browser zu programmieren und sowas nennt sich dann Barrierefreiheit...
@Plasma81: :-( Ich dachte der hätte in sachen W3C aufgeholt. Weis wer, ob man den IE8 Beta2 auch unter WINE betreiben kann? würd ihn auch gern mal testen, hab aber grade keien Windows Maschine zur Hand.
@TiKu: Ich weiss genau was dieser Begriff bedeutet. Vielleicht war er unangebracht verwendet, aber dennoch hat es damit was zu tun. @Chief: Das hat er auch im gegensatz zum IE7, aber immer noch nicht genug. Die neuerungen finden sich in der Verarbeitung von Javascript, Webslices etc... Aber unterm Strich ist der IE8 all das was FF vor 1,5 Jahren war.
Na toll so funktioniert das also^^. Google zahlt fleissig an Mozilla. Damit hat man ne tolle Gelegenheit wieder Geld zu verdienen bei Google (die machen des sicher nicht aus Gemeinnützigkeit für die Kommunity/ man kann halt mal wieder n paar mehr Daten an den Interessierten verklopfen...davon gibt es ja, wie wir aus den Nachrichten so wissen und von Wf natürlich auch, mehr als genug) weil Startseite = Google. Der Ottonormaluser legt keine andere Startseite an weil zu bequem und man kann ja eh über Google nahezu alles machen...Wenigstens auf dem Klo hab ich meine Ruhe solange der Schlepptop dank W-Lan mich nicht begleitet (komische Eigenart).....Sollte mal mein Klo über Google earth suchen. Auf der einen Seite ist das ja supertoll weil FF ein guter, schneller und vor allem sehr anpassbarer Browser ist. Danke dafür Google...den Rest (s.o.) spart euch bitte und vor allem mir. Btw ich weiß das ich die Startseite auch ändern kann^^, wennes mir nicht passt (erspart mir den Post) und Google nicht nutzen muss. Tue ich auch nicht da es genug andere Alternativen zu überfüllten Suchergenissen gibt, bei selber Qualität. Mfg Bearbeitet von Lostinhell78 am 29.08.08 um 13:00 Uhr.
Ich finde den Deal völlig in Ordnung! Eine bessere Werbung gibt es m.M.n. kaum, da die unerfahrenen Benutzer die Startseite nie ändern - und jetzt kommt nicht von wegen Datenschutz -.-
@Chrisber: Datenschutz! Es ist schon traurig, dass sich so wenige Menschen Sorgen um Datenschutz machen. Man liest immer wieder: "Ich hab doch nichts zu verbergen." - eine ziemliche Dummheit. Beispiele: Wenn Du regelmässig auf Seiten von Alkohol-Versendern einkaufst, dann bist Du süchtig und das ist sicher interessant für Deinen Arbeitgeber, wenn der über anstehende Beförderungen nachdenkt, und für Deine Krankenkasse, die Dir eine Suchtberatung vorschlägt. Oder Du handelst damit, dann dürfte das das Finanzamt sehr interessieren. Wenn Du täglich das Fernsehprogramm durchsuchst wird sich die GEZ fragen, warum Du keinen Fernseher angemeldet hast. Regelmässige Kondomkäufe vor Dienstreisen könnten Deine Frau verwundern. Besuch von Torrentseiten stempeln Dich bei der Filmindustrie als Verdächtigen - selbst wenn Du nur ein Linux runterlädst. Und Urlaubsbuchungen könnten für Einbrecher eine gute Hilfe sein. Und so läst sich vieles mehr vorstellen. Wer nichts zu verbergen hat, der hat sicher auch keinen Funken Verstand.
@Chrisber: Wenn man sich wirklich daran stört, kann man auch eine andere Suchmaschine als Standard setzen und den google-Eintrag entfernen. Und solche dezente Werbung würde ich mir öfters wünschen. Kein Flashlayer, kein Ton, kein "Blink-Blink"-gif oder andere augenkrebsgefährdente Mittel.
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