Ex-Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp muss sich in Kürze erneut vor Gericht verantworten. Vor dem Oberlandesgericht Stuttgart geht es Ende Oktober um millionenschwere Nachforderungen von 17 ehemaligen Aktionären der Daimler-Benz AG, die die Bewertung ihrer Wertpapiere nach der Verschmelzung mit dem US-Konzern Chrysler als zu niedrig ansahen.
Das Landgericht Stuttgart hatte sich 2006 auf die Seite der Aktionäre gestellt und den Autokonzern zu einer Nachzahlung von 232 Millionen Euro verurteilt. Weil das Unternehmen Rechtsmittel einlegte, wird am 21./22. Oktober vor dem OLG erneut verhandelt und Schrempp als Zeuge aussagen.
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