In seiner 22-jährigen Formel 1-Karriere gewann der Franzose Jacques Laffite insgesamt sechs Grand Prix-Rennen. Nun setzte sich der französische GP-Rentner erneut hinter das Steuer eines Formel 1-Boliden.
Ein von Thierry Boutsen ausgelöster Crash kurz nach dem Start des Grand Prix Rennens in Brands Hatch beendete 1986 vorzeitig die erfolgreiche Karriere von Jacques Laffite. Mit Bein- und Beckenbrüchen musste der Ligier Renault Turbo-Pilot damals aus seinem Wrack geborgen werden. Der 176. F1-Start, mit dem Laffite den bestehenden Rekord für die meisten GP-Rennen von Graham Hill eingestellt hatte, sollte sein letzter bleiben.
Rückkehr ohne Turbo-Power
22 Jahre später bekam der Pariser erneut die Möglichkeit, in ein aktuelles Formel 1-Auto zu steigen. Der heute 64 Jahre alte Kommentator des französischen TV-Senders TF1 durfte im Rahmen des Partner-Programms "Feel it Day" auf der Strecke Paul Ricard in Le Castellet einige Runden mit dem Vorjahresmodell R27 drehen. Somit fiel die Ausfahrt nicht unter das F1-Testlimit der aktuellen Saison.
Nach der Sitzanpassung in der Renault-Fabrik im britischen Enstone ging Laffite zunächst in einem Zwei-Liter Formel Renault Boliden auf die Strecke, um sich langsam an die Strecke und die Geschwindigkeit zu gewöhnen. Anschließend durfte er endlich dem brüllenden V8 mit 750 PS die Sporen geben. Im Gegensatz zu seinem letzten Grand Prix verließ Laffite das Auto anschließend mit einem breiten Lächeln.
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