Der Autozulieferer Continental hat das Übernahmeangebot der Schaeffler-Gruppe erneut abgelehnt, ist aber kurzfristig zu weiteren Verhandlungen bereit.
Dabei gebe es keine Vorbedingung, sagte Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer am Mittwoch (13.8.) nach einer Aufsichtsratssitzung in Hannover. Es sei das Ziel von Conti, möglichst schnell zu einer Lösung im Sinne des Unternehmens zu kommen. Zudem sagte Wennemer, das Angebot von Schaeffler über 70,12 Euro pro Aktie sei aus finanzieller Sicht nicht angemessen.
Der Vorstand prüfe mit Unterstützung des Aufsichtsrats weiterhin alle Handlungsoptionen, sagte Wennemer. Einzelheiten nannte er nicht. Der stellvertretende Conti-Aufsichtsratschef Werner Bischoff von der Gewerkschaft IG BCE sagte, die Arbeitnehmervertreter hätten ein Interesse daran, dass es bei den Verhandlungen zu einem akzeptablen Ergebnis komme.
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