Nach dem Unfalltod von Andrea Pininfarina, Präsident und Geschäftsführer der gleichnamigen italienischen Autodesignschmiede, hat nun sein Bruder Paolo die Geschäfte in die Hand genommen.
Doch das Erbe, das Paolo Pininfarina von seinem Bruder übernimmt, ist kein leichtes: Finanzielle Schwierigkeiten und ein Berg Schulden müssen erst einmal aufgearbeitet werden, bevor das Traditionsunternehmen wieder zu altem Glanz zurückkehren und sich wie einst mit markanten Auto-Entwürfen für Ferrari, Maserati, Alfa Romeo, Volvo oder Lancia in die Schlagzeilen bringen kann. Unterstützt werden soll Paolo dabei von seiner Schwester Lorenza, die den Posten als Vizepräsidentin übernimmt. Noch hält die Familie Pininfarina 55 Prozent der Firmen-Aktien. Zum Kreis der potenziellen Großanteilseigner gehören neben den Firmen Tata aus Indien und Bolloré aus Frankreich mittlerweile auch der Bremsenhersteller Brembo sowie der Ferrari-Erbe Piero Ferrari und die Unternehmerfamilie Marsiaj.
Der 51-jährige Andrea Pininfarina prallte am Donnerstag vergangener Woche (7.8.) auf seinem Vespa-Roller mit dem Auto eines 78-jährigen Rentners zusammen. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 1957 geborene Sohn von Sergio Pininfarina leitete seit 2001 als CEO die Geschicke der Designschmiede. Sein ein Jahr jüngerer Bruder Paolo ist gelernter Maschinenbau-Ingenieur und sitzt bereits seit sechs Jahren im Verwaltungsrat der Firma Pininfarina.
Zum Thema
Pininfarina tödlich verunglückt
Pininfarina: Weitere Interessenten
Pininfarina droht Kontrollverlust
Pininfarina: Auf nach Indien
Geschichte in Bildern: 75 Jahre Pininfarina
Pininfarina Rossa auf Ferrari-Basis
zum Thema
Pininfarina tödlich verunglückt
Pininfarina: Weitere Interessenten
Pininfarina droht Kontrollverlust




Bild
vergrößern






drucken
Link versenden
drucken
Artikel
versenden