Der Autobauer BMW ruft in den USA 200.000 Fahrzeuge wegen möglicher Probleme mit dem Beifahrer-Airbag zurück. Betroffen sind die 3er- und die 5er-Reihe sowie das SUV-Modell X3.
Der Airbag funktioniere bei einem Unfall womöglich nicht, teilten der Hersteller und die US-Verkehrsaufsicht NHTSA am Mittwoch (14.8.) mit. Ein BMW-Sprecher erklärte auf Nachfrage von auto-motor-und-sport.de, dass es sich dabei um einen Defekt in der Sitzbelegungsmatte des Beifahrersitzes handelt. Fahrzeuge auf dem deutschen Markt seien von diesem Problem aber nicht betroffen. Ab September sollen in den USA alle betroffenen Fahrzeuge, die schon an die Kunden ausgeliefert wurden, beim nächsten Werkstattcheck entsprechend nachgerüstet werden.
Die Sitzbelegungsmatte ist nur im Beifahrersitz eingebaut und Teil des Airbag-Systems. Sie soll erkennen, ob ein Beifahrer mit an Bord ist um im Falle eines Unfalls den Airbag auszulösen.
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