Die schwache Nachfrage nach Autos und die steigenden Rohstoff- sowie Energiekosten machen dem Autozulieferer Beru schwer zu schaffen. Nach einem Gewinneinbruch um ein Drittel im ersten Halbjahr 2008 verwarf der Spezialist für Zündungstechnik am Donnerstag (14.8.) seine Ziele für das Gesamtjahr.
Beru schraubte die Prognose deutlich nach unten. Sowohl beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) als auch beim Umsatz rechnen die Ludwigsburger im Vergleich zu 2007 mit einem Rückgang. "Um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben, müssen wir die Anstrengungen noch verstärken, um Kosten einzusparen und die Produktivität zu erhöhen", sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Waldhier.
Im ersten Halbjahr 2008 brach das Konzernergebnis um 33,5 Prozent auf 12,3 Millionen Euro ein. Die Erlöse stiegen leicht um 2,8 Prozent auf 230,4 Millionen Euro. Im Gesamtjahr rechnet der Autozulieferer noch mit einem EBIT von 30 bis 35 Millionen Euro (2007: 39,1 Millionen Euro), beim Umsatz mit einem Rückgang von drei bis vier Prozent (2007: 450,6 Millionen Euro).
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