BZV
newsclick
    Suchen
03. Dezember 2008
2-Tage-Vorschau

Ein neues Kapitel in der Geschichte  der "Brücke"

Schweizer Bank zog in den Bau, der im 19. Jahrhundert von der Familie Vieweg erbaut wurde und später eine Heimstatt der Kultur war

Von Ernst-Johann Zauner

zoom
Großansicht Großansicht

Wie bei manch anderem städtischen Gebäude herrschte auch in der "Brücke" am Steintorwall ein erheblicher Sanierungsstau. Nachdem die Kultureinrichtungen ins Schloss umgezogen waren, die Stadt das Haus verkauft hatte, begann die aufwendige Renovierung des denkmalgeschützten Hauses.

Die Architekten Möller-Iselt bauten das Gebäude für die Bedürfnisse der Banker der Credit Suisse um – immer bemüht historische Bausubstanz im Original zu erhalten. So kam bei den Arbeiten in der Eingangshalle der alte Fußboden mit Mosaikfliesen wieder zum Vorschein, der restauriert wurde, ebenso wie alte Holzböden und manches mehr.

Am gestrigen Freitag wurde der wechselhaften Geschichte des Baus mit der offiziellen Eröffnung der Bank ein neues Kapitel hinzugefügt. In seinem launigen Grußwort wusste der Schweizer Generalkonsul Walter Kägi, aus Hamburg angereist, dem Moment die richtige Dimension zu verleihen: Es sei das Jahr dreier Groß-Ereignisse, die Fußball-EM und Olympia seien vorüber, die Credit-Suisse-Eröffnung in Braunschweig finde gerade statt.

Eike Torben, Leiter von Credit Suisse Braunschweig, erinnerte daran, dass sein Unternehmen, vor allem spezialisiert auf vermögenden Privatkunden, erst 2003 in Braunschweig am Kohlmarkt mit drei Mitarbeitern gestartet sei. Mit dem Wachstum in der Region sei auch die Niederlassung, eine von 13 in Deutschland, gewachsen, so dass für die nun 15 Mitarbeiter mehr Platz benötigt worden sei.

800 Quadratmeter stehen derzeit zur Verfügung, in einem Nebengebäude könnten weitere 300 Quadratmeter hinzugemietet werden.

Und für Andreas Brandt, Zentraleuropa-Chef der Bank, ist Niedersachsen als Standort vieler Mittelständischer Unternehmen "so eine Art Baden-Württemberg des Nordens".

Oberbürgermeister Gert Hoffmann sagte mit Blick auf die alte Kultur-"Brücke", manchem möge der Abschied schwer gefallen sein, denn die "Brücke" habe ein Stück Braunschweiger Kultur verkörpert. Der Umzug in das Schloss sei deshalb schwer gewesen, und sei auch von Kritik begleitet worden. Doch nachdem die Kultur so gut im Schloss angekommen sei, sei auch die Kritik leiser geworden, versichert der Oberbürgermeister im schönen Garten der Villa.

Samstag, 06.09.2008
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/9074191/menuid/2048
epaper

Exklusiv für Abonnenten: Die elektronische Ausgabe Ihrer Zeitung

[ zum e-paper ]

Täglich ein Türchen - täglich ein Gewinn!

[ hier gewinnen ]
- Anzeige -
mehr Infos

Braunschweig: Blauhaus Party

[ zum Video ]

Große Übersicht: Weihnachts- und Wintermärkte der Region.

[ zum Artikel ]
Weihnachtsmarkt BS
[ zur Galerie ]
25 Jahre Jolly Joker
[ zur Galerie ]
Blauhaus Party
[ zur Galerie ]
alle Fotogalerien ]

Autobahn-Lücke wird geschlossen

zum Artikel ]

82-Jährige weiter vermisst

zum Artikel ]

"Es gibt keine große Hoffnung mehr"

zum Artikel ]

Der Elvis mit der weißen Locke

zum Artikel ]

Kreisbuch ist ein Qualitätsprodukt

zum Artikel ]

Drei Auszeichnungen mit dem Ledersprung

zum Artikel ]

Gefährliche Körperverletzung: Zeugen gesucht

zum Artikel ]

Hier spielen Eltern die Computerspiele ihrer Kinder

zum Artikel ]

"Das lassen wir uns nicht gefallen"

zum Artikel ]

Neubau des Hospizes  wahrscheinlich

zum Artikel ]

Stadt soll Standort für Vier-Sterne-Hotel werden

zum Artikel ]

"Sie schoben den Wagen über die Kreuzung"

zum Artikel ]

Arbeitsmaschinen lernen schwimmen

zum Artikel ]

VW-Vorstände spenden 2,5 Millionen Euro

zum Artikel ]