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Berlin
Farbattacke bringt Täter in Psychiatrie
© Sebastian Willnow/DDP
Aus seinem Kleinwagen kippt der 40-Jährige einen Eimer rote Farbe auf den Platz vor der Siegessäule. Zuvor hatte er die Absperrung der Polizei durchbrochen
Am Tag vor Barack Obamas Berlin-Besuch sorgte er mit seiner Farbattacke an der Siegessäule für Aufregung. Nun ist der 40-jährige Mann aus Baden-Württemberg in die geschlossene Abteilung einer Psychiatrie eingewiesen worden - weil er laut Polizei einen verwirrten Eindruck gemacht hat.
Nach seiner Farbattacke an der Berliner Siegessäule ist der 40-jährige Täter in die Psychiatrie eingewiesen worden. Der Autofahrer aus Baden-Württemberg habe einen verwirrten Eindruck gemacht und sei deshalb in die geschlossene Abteilung gekommen, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei.
Der Mann hatte am Mittwoch mit seinem Kleinwagen die Absperrung am Großen Stern im Tiergarten durchbrochen, die für die Rede des US-Präsidentschaftsbewerbers Barack Obama aufgebaut worden war. Rund um die Siegessäule ließ er rote Farbe auf die Fahrbahn auslaufen.
Auch aus dem Kofferraum des Autos floß knallrote Farbe, die der Fahrer ausgiebig in Kreisen um den Großen Stern verteilte. Die Sicherheitsleute versuchten das Fahrzeug mit Eisenstangen zu stoppen, während der Mann den anwesenden Fotografen Kusshändchen zuwarf. Als der Fahrer schließlich anhielt und ausstieg, wurde er von den Sicherheitsleuten überwältigt und festgenommen.
AP/Reuters
Artikel vom 24. Juli 2008
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